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Trinkwasserleitungen: Desinfektion allein entfernt keine Krankheitserreger

Trinkwasserleitungen: Desinfektion allein entfernt keine Krankheitserreger. Foto: iStock / Олег Копьёв

Betreiber von Trinkwasseranlagen sind zu unterschiedlichen Hygienemaßnahmen verpflichtet. Diese richten sich nach den Vorgaben der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) und sollen sicherstellen, dass das Trinkwasser bundesweit ohne gesundheitliche Risiken konsumiert werden kann. So stellen etwa Legionellen eine akute Gefahr für die Gesundheit dar. Sie rufen bei Menschen die gefährliche Legionärskrankheit hervor. Daher müssen sämtliche Leitungen der Anlage desinfiziert und gereinigt werden, sobald der Verdacht auf die mikroskopisch kleinen Krankheitserreger im Trinkwasser besteht. Dazu existieren verschiedene Verfahren, unter anderem die bekannte thermische Desinfektion. Diese allein ist allerdings nicht ausreichend, um die Hygienevorschriften langfristig zu erfüllen.

Thermische Desinfektion

Bei der thermischen Desinfektion wird an jeder Zapfstelle für drei Minuten 70 Grad Celsius heißes Wasser entnommen. Anwender erhoffen sich davon eine vollständige Beseitigung der Krankheitserreger. Was jedoch nicht viele wissen: Legionellen leben nicht in fließendem Wasser, sondern setzen sich im Biofilm an den inneren Wänden der Rohre fest. Dieser bleibt während der thermischen Desinfektion gänzlich unverändert. Daher ist es nötig, vor der thermischen Desinfektion eine aktive Reinigungsmaßnahme durchzuführen.

Impulssprühverfahren

Reinigungsmaßnahmen können unter anderem mechanisch durchgeführt werden. Dazu wird die Trinkwasseranlage außer Betrieb genommen. Außerdem werden empfindliche Bauteile sicherheitshalber ausgebaut und manuell bereinigt. Im Anschluss an die Vorbereitungen wird ein Gemisch aus Luft und Wasser per Impulsspülverfahren durch alle Leitungen geblasen. Allerdings wird das Leitungssystem bei dieser Methode stark beansprucht und es müssen eventuell größere Schäden einkalkuliert werden.

Chemische Reinigung

Eine weitere bekannte Methode ist die chemische Reinigung. Hier wird die Trinkwasseranlage bereits im Vorfeld außer Betrieb genommen, um den Schutz der Verbraucher sicherzustellen. Auch hier wird das Material stark beansprucht und es müssen ebenfalls Apparate, bewegliche Teile und empfindliche Bauteile ausgebaut werden. Im Anschluss an die Vorbereitungen wird ein chemisches Reinigungsmittel durch sämtliche Trinkwasserleitungen gepumpt. Nach der Durchführung muss gegebenenfalls eine Neutralisation erfolgen. Erst dann kann sämtliche chemische Flüssigkeit in den Kanal abgeleitet werden. Beide Verfahren erfordern einige Vorbereitungsmaßnahmen und gefährden sowohl das Material der Trinkwasseranlage als auch die Menschen selbst. Es gibt allerdings auch eine deutlich leichtere und verträglichere Methode.

Mikrobiologische Sanierung (MBS)

Gemeint ist die Mikrobiologische Sanierung (MBS). Dabei wird ein natürliches Desinfektionsmittel auf Salz-Wasser-Basis mithilfe einer Pumpvorrichtung durch sämtliche Trinkwasserleitungen gespült. Beispielsweise kann dazu das Desinfektionsmittel ANOSAN TW verwendet werden. Es desinfiziert das fließende Wasser und entfernt gleichzeitig den gesamten Biofilm an den Leitungsrohren. Anschließende Reinigungsmaßnahmen sind daher nicht notwendig. Ein weiterer Vorteil ist die Verträglichkeit des Mittels. Da ANOSAN TW auf Salz und Wasser basiert, muss der Betrieb der Trinkwasseranlage während der Desinfektion und Reinigung nicht pausiert werden. Durchgeführt wird die mikrobiologische Sanierung (MBS) von der ANRO Wasserhygiene + Oberflächenschutz GmbH + Co.KG. Dazu installieren die Experten die Pumpvorrichtung an der Gebäudeeinführung. Anschließend betreuen sie den gesamten Vorgang, bis die gesamte Trinkwasseranlage frei von Krankheitserregern ist. Weitere Informationen über die mikrobiologische Sanierung liefert die Webseite der ANRO Wasserhygiene + Oberflächenschutz GmbH + Co.KG, klicke hier:

LinkedIn Analyse & Maßnahmen – ViewMed

Erstellt am: 26.09.2025 – 17:15 (Europa/Berlin)

1. Einleitung

LinkedIn ist im Gesundheitsbereich die zentrale Bühne für Orientierung: Patient:innen, Ärzt:innen und Entscheider:innen informieren sich, vergleichen und treffen Entscheidungen. Für ViewMed eröffnet das zwei Pfade: Patientennähe & Vertrauen über das persönliche Profil – sowie Kompetenz & Arbeitgebermarke über die Unternehmensseite.

Diese Seite kombiniert eine kurze Einordnung (Storytelling) mit einem präzisen Report (Zahlen, Benchmarks, Maßnahmen).

2. Analyse Profil (Arezu Dezfuli)

Neue Follower (30 Tage)
1.938
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Impressions (7 Tage)
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−39 %
Profilbesucher:innen (90 Tage)
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Suchen (Vorwoche)
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MetrikAktuellBenchmark DACHKommentar
Engagement-Rate< 1 %2–4 %Unter Interaktions-Schwelle, Algorithmus bewertet Beiträge schwach.
Posting-Frequenzunregelmäßig≥ 3 Aktivitäten/WocheZu wenig Kommentare/Antworten.
Follower-QualitätunklarzielgruppennahBreite Vernetzung, wenig passgenaue Interaktion.
Diagnose: Follower steigen, Reichweite sinkt. Ursache: geringe Interaktion und uneindeutige Zielgruppenansprache.

3. Analyse Unternehmensseite (ViewMed)

Status: Noch nicht erstellt.

  • Alle Inhalte laufen über das persönliche Profil.
  • Keine Trennung von Patient:innen-Ansprache und Employer Branding.
  • Employer Branding & Autorität fehlen sichtbar.

4. Maßnahmen – Profil

  • 3 Posts pro Woche: Story/Fallgeschichte · Wissen/Prävention · Call-to-Action.
  • Fragen & Umfragen am Ende der Posts.
  • 10–15 qualifizierte Kommentare/Woche bei Multiplikatoren.
  • Gezielte Vernetzung mit CEOs, Ärzt:innen, Presse.
  • Crosslinking: Profil verweist regelmäßig auf Unternehmensseite.

5. Maßnahmen – Unternehmensseite

  • Name: „ViewMed Hamburg | Zentrum für integrative Burnout-Therapie“.
  • Logo & Banner CI-konform; Beschreibung SEO-tauglich.
  • 2 Posts pro Woche: Studien/Prävention · Employer Branding (Team, Kultur, Stellen).
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6. Zusammenfassung & nächste Schritte

  1. Unternehmensseite erstellen.
  2. Content-Pläne für Profil & Seite aktivieren.
  3. CTAs und Kommentare konsequent einsetzen.
  4. Nach 6 Wochen Review: ER, Impressions, Follower-Qualität.