Ärztliche Empfehlung: Burn-out ohne Jobunterbrechung vorbeugen 

Ärztliche Empfehlung: Burn-out ohne Jobunterbrechung vorbeugen. Foto: iStock / Oleksandra Troian

Hamburg – Mit dem Beginn der Wechseljahre verändert sich der gesamte Hormonhaushalt einer Frau. Dies wiederum hat starke Auswirkungen auf das persönliche Wohlempfinden und die körperliche Gesundheit. So auch geschehen bei Katrin Ebersbach: Die 48-jährige Speditionsmanagerin litt vor zwei Jahren an zunehmender Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Verdauungsstörungen und Bauchschmerzen. Beruflich ließen ihre Leistungen dementsprechend nach und auch das Familienleben mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern bereitete ihr immer weniger Freude. Die logische Schlussfolgerung der zweifachen Mutter: „So kann es nicht weitergehen“.

Lösung ohne Krankschreibung

Also suchte Ebersbach die Privatpraxis für umfassende Medizin Hamburg auf, deren Praxisinhaberin, die Fachärztin für Innere Medizin und Nephrologie, Arezu Dezfuli, deutschlandweit als Expertin für ganzheitliche Gesundheit gilt. Bereits im Anamnesegespräch wurde Dezfuli klar: Ihre Patientin steuerte geradewegs in einen Burn-out hinein. Normalerweise zieht die Fachärztin an dieser Stelle die Notbremse und sorgt für eine sofortige Krankschreibung ihrer Patienten. Aus Ebersbachs Sicht war diese Maßnahme allerdings undenkbar, war sie doch die Personalleiterin bei ihrem Arbeitgeber und somit für dessen wirtschaftlichen Erfolg mitverantwortlich. Es musste also eine Lösung gefunden werden, damit die zweifache Mutter auch weiterhin ihrem anspruchsvollen Beruf ambitioniert nachgehen und sich gleichzeitig auf die Erziehung ihrer Kinder fokussieren konnte.

Individueller Therapieplan

Zu Beginn führte Dezfuli eine ausführliche Körperanalyse der Patientin durch. Dabei stellte sich heraus, dass Ebersbach an Vitamin- und Hormonmangel sowie einer Darmwandentzündung als Folge von einigen Lebensmittelunverträglichkeiten litt. Folglich erstellte die Fachärztin einen individuellen Therapieplan auf Basis dieser Erkenntnisse. Im ersten Schritt sollte dabei der Vitaminhaushalt der Patientin mithilfe von intravenös verabreichten Vitaminen wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Bereits hier standen Dezfuli und ihre Patientin vor einer organisatorischen Herausforderung, denn Ebersbach musste dazu während der Arbeitszeit in die Privatpraxis in Hamburg Sasel kommen. Begleitend dazu erhielt die Patientin eine Liste an Mikro- und Makronährstoffen sowie bioidentischen Hormonen. Die dort verzeichneten, natürlichen, Präparate konnte sie selbst oral einnehmen. Um die gesundheitlichen Folgen der Lebensmittelunverträglichkeiten zu reduzieren, empfahl Dezfuli der zweifachen Mutter zudem, bei der Ernährung vollständig auf Milchprodukte und Gluten zu verzichten. Hier zeichnete sich die zweite Herausforderung ab, denn sowohl ihr Mann als auch ihre Kinder waren nicht bereit dazu, diese Ernährungsumstellung für sich zu adaptieren. Und dennoch hielt sich Ebersbach laut Fachärztin Arezu Dezfuli vorbildlich an ihre Empfehlungen, was sich schon kurze Zeit später auszahlen sollte.

Sichtbare Verbesserung

Denn bereits nach zwei Monaten verspürte Ebersbach laut eigener Aussage eine deutliche Verbesserung bezüglich ihrer Energie. Folglich konnte sie den intravenösen Vitaminaufbau vorerst beenden – die Nahrungsergänzungsmittel sollte die Patientin allerdings, wenn auch in reduzierter Form, weiterhin einnehmen. Zu diesem Zeitpunkt war sich ihre Medizinerin jedoch bisher nicht sicher, ob sie den Zustand ihrer Patientin bereits als „stabil“ bezeichnen konnte und beobachtete fortan, wie ihr Körper auf die Reduzierungen reagieren würde. Dank der konsequenten Ernährungsumstellung hatte dies aber keine negativen Auswirkungen, und der allgemeine Gesundheitszustand der Patientin verbesserte sich weiterhin von Woche zu Woche.

„Bei Frauen nahe den Wechseljahren ist eine hormonelle Umstellung, die manchmal ein bis zwei Jahre Begleitung benötigt, erforderlich“, so die Fachärztin in ihrem Resümee. Deshalb kommt Ebersbach seit nunmehr zwei Jahren zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen in die Hamburger Praxis. Dort wird unter anderem die Zufuhr von bioidentischen Hormonen und weiteren natürlichen und naturidentischen Stoffen, abhängig vom aktuellen Zustand der Patientin, angepasst, ergänzt oder reduziert.

Ebersbach selbst fühlt sich laut eigener Aussage seither deutlich energiegeladener. Zudem schlafe sie deutlich besser und empfinde wieder Freude am Beruf sowie am Familienleben, so die Aussage der Powerfrau.

Gesundheitshinweis: Leiden Sie an Erschöpfung, Schmerzen, Schlaflosigkeit, Verdauungsproblemen oder Symptomen, wie sie hier in diesem Beitrag geschildert werden? In diesem Fall konsultieren Sie bitte umgehend Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt. Die Praxis für umfassende Medizin von Arezu Dezfuli erreichen Sie unter der bekannten Burn-out-Hotline 040-18111850. Für den Kontakt über die Webseite, klicke hier: